Freiwillige Feuerwehr Groß Eichholz

Chronik Freiwillige Feuerwehr Groß Eichholz

22. April 1934
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Eichholz. Gründungsmitglieder sind unter anderem Otto Richter, Richard Paetsch, Paul Streeck und Karl Fabian. Die Feuerwehr gehört zum Amtsbezirk Münchehofe. Erste Ausstattung: eine Handdruckspritze. Als Spritzenhaus dient ein Feldsteinbau an der Dorfstraße.

nach 1945
Fortsetzung der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr; in der Zeit des Zweiten Weltkrieges war die Arbeit der Wehr stark eingeschränkt, weil viele Kameraden in den Krieg ziehen mussten.

1960er-Jahre
Hermann Kochan wird in den 1960er-Jahren Wehrleiter. Unter seiner Regie wird das neue Feuerwehrhaus gebaut in Höhe des heutigen Autohauses Reinhold. Die Feuerwehr erhält einen Tragkraftspritzenanhänger, der von Traktoren zum Einsatz gezogen wird. Steht kein Traktor zur Verfügung, müssen die Kameraden den Anhänger per Muskelkraft zum Einsatzort bugsieren: vorn vier Männer, hinten zwei.

1970er/1980er-Jahre
Norbert Lenhardt wird Wehrleiter, er wird später von Reinhard Woick abgelöst, der die Feuerwehr von 1974 bis Mitte der 1980er-Jahre leitet. Sein Nachfolger wird Detlef Reinhold.

1990er-Jahre
Die Feuerwehr erhält ein neues Löschfahrzeug. Dabei handelt es sich um einen ELO, der zuvor in Storkow (Mark) stationiert war. Zunächst musste das Fahrzeug in einer Scheune untergestellt werden. 1997 wird das Fundament für das neue Feuerwehrgerätehaus gelegt, das 1999 eingeweiht wird.

2000er-Jahre
Von 2008 bis 2017 leitet Matthias Reinhold die Feuerwehr. Von 2017 bis 2019 ist Steve Thiede Löschgruppenführer. Er wird im Mai 2019 von Christian Nüssel abgelöst.

2003 erhält Groß Eichholz ein neues Löschfahrzeug: ein LF16/12. Kurz darauf wird der Fuhrpark um ein 2.400 Liter Wasser fassendes Tanklöschfahrzeug ergänzt. Der IFA W50 wird von Zeuthen übernommen. 2005 bekommt die Feuerwehr ein Mannschaftstransportfahrzeug, das 2015 ausgemustert und durch ein neues MTF ersetzt wird.

Das Feuerwehrgerätehaus wird durch einen Anbau erweitert. 2019 werden die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen. Ein Großteil der Leistungen wird durch Eigenarbeit erbracht. Viele Kameraden beteiligen sich auch materiell an den Investitionen.